Der Hochgrat – Filmprojekt
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The Bukes

Goldener Herbst auf dem Stuiben - Filmprojekt

 
 

STORY

Da uns der November überraschenderweise noch einmal ein perfektes Wetter für eine wunderschöne Mountainbike Tour bot, haben Viktor und Ich uns kurzfristig entschlossen ein Video zu drehen um dieses beim Filmwettbewerb "Mein perfekter Tag in den Allgäuer Alpen" des Allgäuer Alpenblog einzureichen. Als persönlichen Filmer haben wir uns kurzerhand Andi mit an Board geholt. Da wir uns ein wenig von den herkömmlichen Mountainbike Filmen abheben wollten, haben wir uns für die Tour ein kleine Geschichte überlegt. Sie soll beschreiben, wie ein perfekter Tag in den Allgäuer Alpen aussehen könnte. Als Tourenziel haben wir uns den Stuiben bei Immenstadt ausgewählt, da er eine unglaubliche schöne Kulisse bietet und die Abfahrt vom Stuiben sehr abwechslungsreich, spaßig und gleichzeitig anspruchsvoll ist. Der gesamte Film wurde an einem Tag gedreht. Gestartet sind wir um 9 Uhr in Immenstadt. Das Intro mit dem Schilter wurde im Anschluss an die Tour in Rutzhofen gedreht, dann noch schnell den Sonnenuntergang mitgenommen und ab nach Lindenberg um im Bukes Headquarter beim hauseigenen Steinofen das Outro zu Filmen.

"Unser Film zeigt wie ein besonderer Tag in den Allgäuer Alpen aussehen kann: Durch den langwierigen und anstrengenden Bergaufstieg mit dem Mountainbike kommt man häufig mit anderen Wanderern oder Waldarbeitern ins Gespräch und unterhält sich über die gemeinsame Liebe zur besonderen Natur der Allgäuer Alpen. Der Gipfel des 1749 Meter hohen Stuiben bietet einen faszinierenden Ausblick auf die umliegenden Berge und den Bodensee. Nach der anspruchsvollen Abfahrt und einer kurzen Erfrischung an dem kleinen Bach am Fuße des Berges, sind die selbst gebackene Brötchen, zusammen mit Käse aus der örtlichen Sennerei, ein besonderer Ausklang."

Location

Location

Stuiben (Immenstadt)
Datum

Datum

Sonntag 07.11.2015
Höhenmeter

Höhenmeter

1000hm
Tourdauer

Tourdauer

4 Stunden
 
 
 
ROUTE

ROUTE

Die Tour startet in Immenstadt im Allgäu. Eine Anreise mit dem Zug ist problemlos möglich. Parkplätze für eine Anreise mit dem Auto findet man z.B. an der Mittagbahn oder am Friedhof. Wir lassen die Mittagbahn-Station und das Monta Klebebandwerk links liegen und fahren auf die Straße "Obere Steig". Rechts von uns ragt das Immenstädter Hörnle in die Höhe und wir sehen vor uns ein Tal, über welches wir zum Stuiben aufsteigen werden. Der Weg ist direkt am Anfang recht steil. In Verbindung mit dem losen Schotterbelag muss der ein oder andere eventuell schon absteigen und schieben. Der Weg führt dann mal steil, mal flach, mal im Wald, mal im Freien das Tal hinauf. Wir folgen der Beschilderung Richtung Almagmach/Alpe Mittelberg/Stuiben. Die Strecke bietet mehrere Einkehrmöglichkeiten (Almagmach, Alpe Mittelberg, Alpe Gund) welche meist direkt am Weg liegen. Eine leckere Brotzeit mit schönem Ausblick tut immer gut. Bis zur Alpe Mittelberg ist der Weg größtenteils geteert. Danach wird er etwas loser und schmaler. Bald ist der Forstweg zu Ende und wir erreichen einen kleinen Wanderweg, der uns auf den Grat der Nagelfluhkette führt. Hier muss das Rad größtenteils geschoben werden. Auf dem Grat angekommen heißt es kurz inne halten und den Ausblick genießen. Wir gehen nach links und steigen bis auf den Stuiben auf. Nach einer kleinen Stärkung am Gipfel geht es in die Abfahrt. Die ersten Meter auf dem Grat verlaufen flowig mit einigen kleinen Treppenstufen. Die ein oder andere Welle lädt zu kleinen Hüpfern ein. Der Abzweig nach links ins Gunzesrieder ist relativ unscheinbar und man sollte genau darauf achten. Hier warten auf den ersten Metern eine mittelsteile Treppe und eine recht anspruchsvolle Felspassage. Der Untergrund ist oftmals durch Geröll sehr rutschig und mit Vorsicht zu befahren. Nach Regentagen kann es unter Umständen recht lange sehr matschig sein. Flowige Abschnitte wechseln sich mit engeren und auch steileren Passagen ab. Am Wegesrand begegnen wir immer wieder grasenden Kühen. Die Kühe liegen auch sehr gerne auf dem Weg, hier ist Schritttempo und schieben angesagt. Bald erreichen wir den Wald, in welchem der Trail nochmal etwas steiler und abschüssiger wird. Einige weite Spitzkehren und Felsabsätze folgen. Gegen Ende des Waldes wird der Weg etwas schneller und wir erreichen eine kleine Hütte. Wir passieren die offene Wiese links neben der Hütte und fahren nochmals in einen Wald, welcher uns mit einem Viehgatter begrüßt. Anfangs steil, eng und mit einigen Spitzkehren versehen wird der Weg zunehmend schneller und flowiger, bis wir schließlich wieder aus dem Wald heraus fahren und einen kleinen Bach - die Gunzesrieder Ach - erreichen. Eine kleine Abkühlung für die Füße nach der schönen Abfahrt tut immer gut. Abschließend fahren wir über die Straße nach links Richtung Gunzesried bzw. Immenstadt zu unserem Startpunkt (Auto oder Zug) zurück.